Ende letzten Jahres war das Thema höchst aktuell. Smogalarm wurde in vielen asiatischen Großstädten ausgerufen, Schulen geschlossen – der öffentliche Nahverkehr kam zum Erliegen. In diesem Beitrag möchten wir darauf eingehen, wie der Smog beziehungsweise die Feinstaubpartikel entstehen, was dadurch verursacht wird und welche Gegenmaßnahmen hilfreich sind.

Was ist Feinstaub?

Unter dem Begriff Feinstaub versteht man gemeinhin sehr feine Partikel, die in der Luft schweben und über die Atemwege aufgenommen werden können. Das ist insofern nicht schlimm, da der menschliche Körper über viele Abwehrmaßnahmen (Härchen, Schleimhäute etc.) verfügt, um Staub aus der Atemluft zu filtern. Das Problem daran: Der von Verbrennungsmotoren ausgestoßene Feinstaub ist allerhöchstens unter dem Mikroskop sichtbar. Er erreicht problemlos die Lungenbläschen und kann dort sogar in die Blutbahn übergehen. Als Folge treten Verstopfungen der Arterien, Asthma- sowie Krebserkrankungen auf.

Der Anteil an Feinstaub steigt vor allem in Metropolregionen stark an, sofern dort viel Industrie angesiedelt ist. Mittäter sind jedoch auch die Autos, die sich Tag für Tag als Blechlawinen über die Straßen bewegen. Stehen die Winde ungünstig, bedecken große Smogwolken die Landschaften und zwingen die Bewohner dazu, Atemmasken zu tragen. Die Zahl der Atemwegs- und Krebserkrankungen in betroffenen Gebieten ist signifikant höher als in ländlichen oder umweltschonenden Gegenden. Jährlich sterben Tausende an den Folgen von Feinstaub.

Woher kommt der Feinstaub?

Neben Kraftwerken und Industrieanlagen ist der Straßenverkehr Hauptproduzent für Feinstaub. Vor allem Dieselmotoren stoßen die kleinen Partikel aus, weil die Rußpartikelfilter nicht effizient genug arbeiten können. Ein weiterer, oftmals verschwiegener Produzent von Feinstaub ist jedoch der direkteinspritzende Benzinmotor. Die Normen genehmigen hier einen sehr hohen Ausstoß, der sogar die Emissionen der Dieselmotoren übersteigt.  Als Folge ist im Zuge der Verbrauchssenkung mit einer Erhöhung der Feinpartikel zu rechnen, unter denen die gesamte Menschheit leidet.

Autogas-Umrüstung reduziert die Feinstaubbelastung drastisch

Natürlich ist es in diesem Zusammenhang höchst interessant, einen Blick auf Autogas zu werfen. Tatsächlich verbrennt der Alternativkraftstoff lupenrein und erlaubt eine Senkung der Partikelemissionen um bis zu 98,6 Prozent. Zeitgleich wird weniger Kohlenstoffdioxid freigesetzt, sodass sowohl Mensch als auch Atmosphäre von LPG profitieren.

Und genau dieser Punkt ist es, der uns auch zukünftig von Autogas profitieren lässt. Die Europäische Union hat klare Ziele bezüglich der Senkung der Emissionen des Straßenverkehrs. Es ist also damit zu rechnen, dass wir über das Jahr 2018 hinaus mit einer ermäßigten Besteuerung rechnen können. Und tatsächlich hat die große Koalition derartige Pläne bereits auf ihrem Tisch.